Sportwetten-News
Drei Bewährungsstrafen nach Wetten auf den britischen Wahltermin
Inhaltlich überarbeitet: 27.10.2026

Am 23. Oktober 2026 hat der Southwark Crown Court drei Personen wegen Wetten auf den britischen Wahltermin 2024 zu ausgesetzten Freiheitsstrafen verurteilt. Nach bereits abgelegten Schuldbekenntnissen steht damit das Strafmaß fest.
Diese Strafen nennt die Aufsicht
Die Gambling Commission meldet:
- Anthony Lee: zehn Monate und zwei Wochen je Anklagepunkt, gleichzeitig zu verbüßen; 100 Stunden unbezahlte Arbeit.
- Laura Lee: vier Monate und zwei Wochen; 40 Arbeitsstunden.
- Amy Hind: sechs Monate; 50 Arbeitsstunden.
Alle Freiheitsstrafen sind für zwölf Monate ausgesetzt. Für diesen Zeitraum gelten außerdem Bewährungsauflagen und ein Verbot, Online-Glücksspiel-Anwendungen zu nutzen.
Vertrauliche Informationen im Wettmarkt
Laut Aufsicht nutzten die drei vertrauliche Informationen über den Wahltermin. Anthony Lee hatte durch seine Parteifunktion Zugang dazu und gab Informationen an seine Frau Laura weiter. Amy Hind wettete nach Erhalt vertraulicher Informationen. Die Kommission begründet ihr Vorgehen mit dem Schutz fairer Wettmärkte.
Der Bericht betrifft britisches Recht. Daraus folgt keine Aussage zur deutschen Rechtslage. Risiken und Hilfe.
Quellenstand: amtliche Mitteilung vom 23. Oktober 2026, geprüft am 27. Oktober. Keine Prognose zu anderen Verfahren.