Match-Analyse Tennis
Alcaraz bleibt in Wien ohne Satzverlust, Vacherot dreht das Basler Finale
Inhaltlich überarbeitet: 02.11.2026

Carlos Alcaraz und Valentin Vacherot haben am 1. November 2026 die ATP-500-Turniere in Wien und Basel gewonnen. Ihre Finalverläufe unterschieden sich deutlich: Alcaraz besiegte Alex de Minaur mit 6:1, 6:4. Vacherot musste gegen Jiří Lehečka nach einem 2:6 den Rückstand drehen und gewann die folgenden Sätze jeweils 6:3. Die beiden Ergebniszeilen enthalten insgesamt 17 beziehungsweise 26 Games.
Zwei Titel, zwei unterschiedliche Verläufe
Alcaraz gab laut ATP-Bericht in seinen fünf Wiener Matches keinen Satz ab. Der Erfolg war sein vierter Tourtitel der Saison. Die spanischsprachige ATP-Meldung zählt nach Wien insgesamt 28 Tourtitel für den Spanier. „Ohne Satzverlust“ bezieht sich hier somit auf das gesamte Turnier, nicht nur auf den Finaltag.
Vacherot gewann in Basel seinen zweiten Tourtitel nach Shanghai 2025. Laut ATP wurde er damit der erste Monegasse mit einem Titel der ATP-500-Serie. Im ersten Satz des Finals verlor er dreimal sein Aufschlagspiel. In den nächsten beiden Sätzen wehrte er alle fünf Breakbälle ab, die Lehečka erreichte. Ein Breakball ist ein Punkt, bei dem der Rückschläger mit dem nächsten Punkt das Aufschlagspiel des Gegners gewinnen kann. Diese Zusatzangaben stammen aus dem ATP-Bericht mit Infosys-Statistiken; sie sind keine aus dem Endstand geschätzten Werte.
So ergeben sich 17 und 26 Games
Ein Game ist ein einzelnes Spiel innerhalb eines Satzes. Für die Gesamtzahl werden die beiden Zahlen jedes Satzergebnisses addiert. Gewonnene Games sind dabei etwas anderes als gewonnene Sätze.
Die beiden Einzel-Finals vom 1. November 2026
| Finale | Satzergebnisse | Games Sieger:Gegner | Games gesamt |
|---|---|---|---|
| Wien: Alcaraz–de Minaur | 6:1, 6:4 | 12:5 | 17 |
| Basel: Vacherot–Lehečka | 2:6, 6:3, 6:3 | 14:12 | 26 |
So liest du die Tabelle: Für Wien lautet die eigene Rechnung (6 + 1) + (6 + 4) = 7 + 10 = 17 Games. Davon gewann Alcaraz 6 + 6 = 12, de Minaur 1 + 4 = 5. Für Basel ergeben sich (2 + 6) + (6 + 3) + (6 + 3) = 8 + 9 + 9 = 26 Games. Vacherot gewann 2 + 6 + 6 = 14 und Lehečka 6 + 3 + 3 = 12.
Warum wir keine eindeutige Zeitdifferenz nennen
Die Wiener Turnierseite veröffentlicht 1:27:29, also 87 Minuten und 29 Sekunden. Der englischsprachige ATP-Bericht nennt abweichend 97 Minuten; die spanische ATP-Meldung spricht von einer Stunde und 27 Minuten. Für Basel stimmen Turnierseite und ATP mit 1:54 beziehungsweise 114 Minuten überein, allerdings ohne Sekundenangabe. Die Wiener Abweichung bleibt ungeklärt. Deshalb wird hier keine exakte Differenz der tatsächlichen Spielzeiten behauptet und keiner der Wiener Messwerte stillschweigend zum einzig richtigen erklärt.
Die Ergebniszeilen belegen den Satzverlauf und die gezählten Games. Sie verraten allein nicht, wie knapp einzelne Punkte waren, warum ein Match länger dauerte oder wer ein nächstes Spiel gewinnen wird. Die Kernaussage dieses Finaltags ist enger: ein Turniersieg ohne Satzverlust in Wien und ein Titel nach verlorenem ersten Finalsatz in Basel.
Der Vergleich der vier Halbfinals behandelt die Spiele des Vortags. Grundlagen erklären Punkte, Games und Sätze im Tennis, Zahlen verstehen und der Einstieg.
Quellen und Datenstand
Ereignisdatum: 1. November 2026. Prüfdatum: 2. November 2026. Resultate und veröffentlichte Zeiten stammen von den Erste Bank Open und den Swiss Indoors Basel. Die ergänzenden Titel- und Matchangaben stammen aus dem englischen ATP-Bericht zu Wien, der spanischen ATP-Meldung zu Alcaraz und dem ATP-Bericht zu Basel. Die Game-Summen sind eigene Rechnungen aus den Satzergebnissen.