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Tennis

Drei lange Dreisatz-Matches trugen den Pariser Donnerstag

Am Donnerstag, 5. November 2026, wurden beim Rolex Paris Masters sieben Achtelfinalspiele ausgetragen. Drei davon erreichten einen dritten Satz. Sie dauerten zusammen 6:49:19 Stunden und hielten den Tagesdurchschnitt trotz deutlich weniger Tiebreaks nahe am Wert des Vortags.

Die ATP-Ergebnisse weisen für die sieben gespielten Partien insgesamt 11:51:28 Stunden aus. Das ist die Summe der Matchzeiten, nicht die Dauer des Spieltags: Begegnungen liefen teilweise parallel. Ein weiteres Achtelfinale, Carlos Alcaraz gegen Matteo Berrettini, endete als Walkover. Da dieses Match nicht gespielt wurde, fließt es in keine Zeit- oder Spielzahl ein.

Drei Dreisatzer, zwei ohne Tiebreak

Die längste Partie des Tages gewann Luca Van Assche gegen Lorenzo Musetti mit 7:5, 3:6, 6:4. Sie dauerte 2:38:43 und umfasste 31 Games. Rinky Hijikata drehte sein Match gegen Tomás Martín Etcheverry nach verlorenem ersten Satz und siegte 2:6, 6:3, 7:5 in 2:06:57. Auch dieses Match kam ohne Tiebreak aus.

Ben Shelton besiegte Arthur Rinderknech 3:6, 6:4, 7:6(5) nach 2:03:39. Die Partie erreichte ebenfalls den dritten Satz und enthielt den entscheidenden Tiebreak. Damit zeigt der Tagesvergleich: Drei Sätze bedeuteten nicht automatisch einen Tiebreak. Zwei der drei Dreisatzer kamen ohne einen aus.

Die sieben gespielten Achtelfinalmatches am 5. November:

  • Van Assche – Musetti: 7:5, 3:6, 6:4, 2:38:43 Stunden, 31 Games und 0 Tiebreaks.
  • Hijikata – Etcheverry: 2:6, 6:3, 7:5, 2:06:57 Stunden, 29 Games und 0 Tiebreaks.
  • Shelton – Rinderknech: 3:6, 6:4, 7:6(5), 2:03:39 Stunden, 32 Games und 1 Tiebreak.
  • Paul – Halys: 7:6(3), 6:4, 1:35:20 Stunden, 23 Games und 1 Tiebreak.
  • Fritz – Fils: 6:3, 6:4, 1:11:52 Stunden, 19 Games und 0 Tiebreaks.
  • Borges – Buse: 6:0, 6:2, 1:11:37 Stunden, 14 Games und 0 Tiebreaks.
  • Ruud – Struff: 6:3, 6:3, 1:03:20 Stunden, 18 Games und 0 Tiebreaks.

Die Liste zeigt die sieben gespielten Einzel mit Matchzeit, Games und Tiebreaks. Im längsten Match gab es keinen Tiebreak. Das kürzeste war Casper Ruuds 6:3, 6:3 gegen Jan-Lennard Struff mit 18 Games.

Der Durchschnitt blieb nahe am Mittwoch

Die sieben Partien kamen auf durchschnittlich 1:41:38 pro Match, also 101,64 Minuten. Zusammen umfassten sie 166 Games, im Schnitt 23,71 je Partie. Insgesamt gab es zwei Tiebreaks.

Am Mittwoch hatte der Durchschnitt bei 1:45:03 gelegen, obwohl an diesem Tag elf Tiebreaks gespielt wurden. Am Donnerstag sank die durchschnittliche Matchzeit somit nur um 3,4 Minuten, während die Tiebreak-Zahl von elf auf zwei zurückging. Zugleich stieg der Anteil der Dreisatzmatches: von vier bei 14 Partien am Mittwoch, also 28,6 Prozent, auf drei bei sieben am Donnerstag, also 42,9 Prozent.

Die drei Dreisatzer dauerten im Schnitt 2:16:26. Die vier Matches über zwei Sätze kamen im Mittel auf 1:15:32. Der Abstand zwischen den Gruppen betrug 60,9 Minuten. Das erklärt, warum der Donnerstag trotz weniger Tiebreaks lange blieb: Mehrere ausgedehnte Matches mit drei Sätzen wirkten sich stark auf den Tagesdurchschnitt aus.

Auch der Vergleich nach Tiebreaks führt nicht zu einer allgemeinen Regel. Die zwei Matches mit Tiebreak dauerten im Schnitt 1:49:30. Die fünf ohne Tiebreak kamen auf 1:38:30. Der Unterschied lag bei 11,0 Minuten. In der Gruppe ohne Tiebreak stecken allerdings auch die beiden langen Dreisatzer Van Assche–Musetti und Hijikata–Etcheverry. Der Gruppenmittelwert hängt also davon ab, welche Matches in die jeweilige Gruppe fallen.

Was dieser Spieltag aussagt und was nicht

Die Zahlen beschreiben sieben gespielte Matches an einem einzelnen Turniertag. Sie zeigen, wie sich deren Dauern und Satzverläufe zusammensetzten. Sie erklären nicht, warum einzelne Begegnungen länger waren, und erlauben keine verlässliche Aussage über andere Spieltage oder künftige Matches. Auch ein dritter Satz allein ist kein Maß für Spannung oder Matchdauer.

Wenn du die Zählweise im Tennis auffrischen möchtest, findest du eine Übersicht zu Punkte und Spielablauf. Hinweise dazu, wie du Kennzahlen mit Zeitraum und Umfang einordnest, stehen unter Zahlen verstehen.

Quellen & Datenstand

Grundlage sind die offiziellen ATP-Ergebnisse für Paris am 5. November 2026, geprüft am 6. November 2026. Die Einzelzeiten dort führen Hijikata–Etcheverry mit 2:06:57 und Ruud–Struff mit 1:03:20. Die Summen, Mittelwerte und Gruppenvergleiche wurden aus den sieben gespielten Matches neu berechnet. Der Mittwochvergleich bezieht sich auf 14 Partien, einen Durchschnitt von 1:45:03 und elf Tiebreaks; die Ergebnisse sind auf eine Nachkommastelle beziehungsweise auf die nächste Sekunde gerundet.

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