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Daten & Statistiken

25 von 231 Toreinträgen stehen aktuell bei Minute 30 bis 45

Inhaltlich überarbeitet: 02.11.2026

Zwei Fußballspieler auf dem Rasen, eine Stadionuhr ist im Hintergrund zu sehen

In den OpenLigaDB-Torlisten der Bundesliga 2026/27 stehen nach acht Spieltagen 25 von 231 Einträgen mit Minutenwerten von 1 bis 90 im Abschnitt 30–45. Das sind 10,8 Prozent. In drei älteren Saisonbeständen liegt der entsprechende Anteil bei 19,0 Prozent. Wir haben zusätzlich geprüft, ob diese Abweichung verschwindet, wenn unvollständige oder rechnerisch widersprüchliche Referenzspiele ausgeschlossen werden: In dieser Kontrollauswahl beträgt der ältere Anteil 19,1 Prozent. Das ist ein Vergleich gespeicherter Datenfelder, kein Nachweis eines veränderten Tortrends auf dem Platz.

Warum der Nenner 231 und nicht 252 lautet

Der aktuelle Abruf vom 2. November enthält 72 als abgeschlossen markierte Spiele aus den ersten acht Spieltagen und 252 Toreinträge. Alle haben eine positive Minutenangabe; die Tor-IDs sind eindeutig. Bei allen 72 Spielen stimmt die Anzahl der Einträge mit der Torzahl des gespeicherten Endstands überein. Auch die gespeicherte Folge der Zwischenstände besteht die unten beschriebene Rechenprüfung.

21 Einträge haben einen Minutenwert über 90. Sie gehören nicht zum Nenner der sechs Tabellenabschnitte. Es bleiben 252 − 21 = 231 Einträge. Für den Abschnitt 30–45 lautet die eigene Rechnung deshalb 25 ÷ 231 × 100 = 10,8 Prozent, gerundet auf eine Nachkommastelle.

Gespeicherte Minutenwerte und Anteile innerhalb 1–90

Minutenwert 2026/27 (231) Referenz roh (2.754) Kontrollauswahl (2.692)
1–14 35 (15,2 %) 328 (11,9 %) 318 (11,8 %)
15–29 33 (14,3 %) 427 (15,5 %) 413 (15,3 %)
30–45 25 (10,8 %) 523 (19,0 %) 515 (19,1 %)
46–59 45 (19,5 %) 455 (16,5 %) 444 (16,5 %)
60–74 39 (16,9 %) 480 (17,4 %) 473 (17,6 %)
75–90 54 (23,4 %) 541 (19,6 %) 529 (19,7 %)

So liest du die Tabelle: Die Zahl vor der Klammer ist die Anzahl der Toreinträge im jeweiligen Fenster. Der Prozentwert bezieht sich immer auf den oben genannten Nenner derselben Spalte. Die beiden Referenzspalten bündeln 2023/24 bis 2025/26. Es sind nach Einträgen gewichtete Gesamtanteile, kein einfacher Mittelwert dreier Saison-Prozente.

Was die Kontrollauswahl verändert

Die drei vollständigen Referenzbestände umfassen zusammen 918 Spiele und 2.942 Torlisteneinträge. Davon haben 59 keine Minutenangabe. Weitere 129 liegen über Minute 90. Für die Rohspalte bleiben 2.942 − 59 − 129 = 2.754 Einträge mit Minutenwerten von 1 bis 90. Davon stehen 523 bei 30–45: 523 ÷ 2.754 × 100 = 19,0 Prozent.

Für die zusätzliche Kontrollauswahl wurden ganze Spiele ausgeschlossen, sobald mindestens eine dieser Bedingungen vorlag: eine fehlende oder nicht positive Tor-Minute, eine Abweichung zwischen Torlistenanzahl und Endstand oder eine rechnerisch unplausible Folge der gespeicherten Zwischenstände. Für die letzte Prüfung werden die Ereignisse nach der Summe des Zwischenstands geordnet. Jeder Schritt muss genau ein Tor für eine Mannschaft hinzufügen; der letzte Stand muss dem Endstand entsprechen. Das prüft innere Rechenkonsistenz und ersetzt keinen offiziellen Spielbericht.

Dadurch entfallen 16 Spiele aus 2023/24, 14 aus 2024/25 und sechs aus 2025/26, zusammen 36. Es bleiben 882 Referenzspiele mit 2.692 Einträgen im Bereich 1–90. Im Fenster 30–45 liegen davon 515: 515 ÷ 2.692 × 100 = 19,1 Prozent. Die kontrollierte Auswahl verschiebt den Referenzanteil somit nur um rund 0,1 Prozentpunkte. Die auffällige Differenz zum aktuellen gespeicherten Anteil bleibt bei dieser konkreten Ausschlussregel bestehen.

Warum daraus kein bestätigter Saisontrend folgt

Die Kontrollauswahl ist keine vollständig bereinigte Wahrheit. Ausgeschlossene Spiele können sich systematisch von den übrigen unterscheiden. Auch ein in sich stimmiger Datensatz kann falsche Minuten oder Ergebnisse enthalten. OpenLigaDB wird von einer Community gepflegt; diese Auswertung wurde nicht Tor für Tor gegen offizielle Spielberichte abgeglichen.

Außerdem beschreiben die Fenster gespeicherte Zahlenwerte. Minute 45 oder 90 kennzeichnet allein nicht zuverlässig Nachspielzeit; dafür existiert ein separates Feld. Aus einem Eintrag bei 30–45 folgt deshalb keine vollständig abgegrenzte Messung der letzten Viertelstunde vor der Pause. Die Fenster haben zudem unterschiedlich viele Minutenwerte. Ihre Anteile sind keine Tore pro gespielter Minute.

72 aktuelle Spiele und eine nach Datenqualität ausgewählte historische Referenz sind keine zufälligen, unabhängigen Stichproben. Mehrere Tore können aus demselben Spiel stammen. Aus den beobachteten Anteilen wird hier daher weder eine allgemeine Trefferwahrscheinlichkeit noch ein statistisch bestätigter Unterschied oder eine Vorhersage abgeleitet.

Der Beitrag zu den historischen Minutenangaben erklärt die Rohdatenprobleme an fünf älteren Saisonbeständen. Diese Auswertung ergänzt den aktuellen Saisonstand und zeigt mit einer eigenen Kontrollzählung, wie stark eine ausdrücklich definierte Ausschlussregel den Vergleich verändert. Grundlagen bieten Zahlen verstehen und der Einstieg.

Daten, Rechenweg und Prüftermin

Quelle: OpenLigaDB-API für 2026/27, aktueller Abruf 2. November 2026; Referenzbestände 2023/24, 2024/25 und 2025/26, gespeicherte Abrufe vom 29. Oktober. Die für diese Zählung verwendeten Spiel-, Ergebnis-, Minuten- und Torlistenfelder der Referenz wurden am 2. November unverändert bestätigt.

Die CSV mit Fensterzählungen, ausgeschlossenen Spiel-IDs und Quell-Hashwerten dokumentiert die Rechnung. „raw“ bezeichnet alle abgeschlossenen Spiele, „strict_internal“ die oben definierte Kontrollauswahl. Die Hashwerte beziehen sich auf die gespeicherten Ausgangsdateien. Daten von OpenLigaDB, lizenziert unter der Open Database License (ODbL) 1.0; die CSV-Auswertung wird ebenfalls unter ODbL 1.0 bereitgestellt. Die Tabellen und Summen sind eigene Auszählungen; Stand der Prüfung ist der 2. November 2026.

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